Jahrgang: 1937

Stadtteil: Waldstadt

Beruf: Professor am KIT

Warum GfK? Weil ich persönlich Verantwortung für das Geschehen in der Stadt übernehmen möchte auf der Basis einer christlich gelebten Grundeinstellung

Politische Themen: Soziale Verantwortung; Kultur und Bildung; Lebensqualität; Natur und Umwelt

 

* 23.10.1937 | Jürgen Johannes Rasch | † 26.01.2015

„Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe lassen wegführen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohl geht, so geht’s auch euch wohl. Jeremia 29.7

Am frühen Morgen des 26.1.2015 verstarb relativ plötzlich unser Freund und Mitstreiter Prof. Dr. Jürgen Rasch.

Jürgen war eines der ersten drei Gründungsmitglieder der GfK 2008. Als Architekt lag ihm ganz besonders die Stadtentwicklung am Herzen, er engagierte sich für Historische Bauten (z. B. Hofapotheke, Konkordienkirche Marktplatz), beriet uns auch in vielen anderen Baufragen. Bei den Hardtwaldfreunden setzte er sich gegen die geplante Nordtangente ein und als passionierter Fahrradfahrer war er auch im Radlerforum aktiv.

Seine Leidenschaft war seine Beziehung zu unserem Herrn Jesus Christus. Hier lag sein Schwerpunkt auf dem Gebet. Unzählige Stunden suchte er Gottes Nähe in vielen von ihm geleiteten oder gegründeten Gebetsgruppen und Kreisen verteilt über die ganze Stadt.

In unserem Aktivenkreis war er uns ein stetiger „Mahner“, über all dem politischen Wirken nicht zu vergessen, woher wir kommen, was unsere Grundlage ist, wofür wir stehen und unsere Ausrichtung nicht zu vernachlässigen. Es war ihm wichtig, dass die christlichen Werte für uns und unsere Arbeit bedeutend bleiben und er forderte uns immer wieder auf, gemeinsam zu beten, uns Gott zuzuwenden und auf Ihn zu hören, aus der lebendigen Quelle Weisheit und Rat zu schöpfen.

Bei all seinem Einsatz und seinen vielfältigen Kompetenz blieb er bodenständig und demütig. Er leistete im Hintergrund einen großartigen und treuen Dienst für Karlsruhe. Was er in seiner Lebenszeit hier gesät hat, wird Früchte tragen und langfristig ein Segen sein für unsere Stadt. Was er hier begonnen und gewirkt hat, soll durch seinen Weggang nicht enden. Wir möchten sein Andenken bewahren und seine Anliegen für unsere Stadt weitertragen, treu bleiben in dem was ihm wichtig war und es uns wichtig machen.

Wir sind dankbar und stolz, dass wir diesen authentischen, geistlichen und kompetenten Mann in unserer Mitte haben durften,
wir sind dankbar, dass er ganz im Frieden mit sich, mit seinem Leben und mit seinem Herrn einschlafen durfte,
wir sind dankbar, dass wir ihn in Gottes Herrlichkeit wissen, auf die er sich sein Leben lang gefreut hat.

„Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm HERRN. Römer 8, 38-39